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Baloise und VIG: Gewinn hoch, Dividende steigt

24.03.2017 – Bilanz, Zahlen Boerse M. Gapfel_pixelio.deDie schweizerische Baloise und die österreichische VIG haben ihre Bilanzzahlen für 2016 vorgelegt. Beide Gruppen glänzen mit gestiegenen Prämieneinnahmen, höheren Gewinnen und mit einer Verbesserung der Combined Ratio in der Sachversicherung. Außerdem soll von beiden Unternehmen eine höhere Dividende zur Auszahlung kommen.

“Wir sind 2016 in unseren Zielsegmenten gewachsen, haben die Profitabilität weiter gesteigert und den Aktionärsgewinn um 4,4 Prozent auf rund 535 Mio. Franken verbessert”, unterstrich Gert De Winter, Group CEO des Versicherungskonzerns Baloise. Die Aktionäre sollen mit einer Dividende von 5,20 Franken pro Aktie (plus 0,20 Franken gegenüber 2015) an diesem Erfolg teilhaben. Ab diesem Jahr begibt sich die Baloise auf ihre strategische Reise “Simply Safe”, mit u.a. den Zielen Rückfluss von zwei Mrd. Franken Barmitteln in die Holdinggesellschaft zwecks ertragbringender Investitionen und Fortführung der nach eigenen Angaben attraktiven Aktionärspolitik sowie einer Million beziehungsweise 30 Prozent zusätzlicher Kunden.

Das Geschäftsvolumen wurde im letzten Jahr hin zu profitableren Segmenten verlagert. Nichtleben stieg um plus 3.0 Prozent. Das traditionelle Lebengeschäft ging um 5,6 Prozent zurück. Die Prämien mit Anlagecharakter erhöhten sich um 5.5 Prozent. Die Combined Ratio netto verbesserte sich auf 92,2 Prozent. Das Eigenkapital erhöhte sich um 5,9 Prozent auf 5,8 Mrd. Franken. Die Eigenkapitalrendite beträgt 9,7 Prozent.

VIG mit stabilen Prämieneinnahmen

Eine stabile Entwicklung mit 9,1 Mrd. Euro (plus 31 Mio. Euro gegenüber 2015) Prämieneinnahmen verzeichnete die Vienna Insurance Group( VIG). Ohne Einmalbeiträge liegt die Prämiensteigerung über alle Sparten bei plus 4,4 Prozent. Besonders positive Prämienentwicklungen weisen die Segmente Sonstige CEE (plus 7,9 Prozent), unter anderem durch Serbien (plus 18,5 Prozent) und Kroatien (plus 9,4Prozent) sowie die Türkei und Georgien (plus 14,5 Prozent) und Ungarn (plus 9,8 Prozent) aus. In Rumänien wurde mit plus 24,4 Prozent die höchste Prämiensteigerung verzeichnet.

“Der Gewinn vor Steuern konnte mit 406,7 Mio. Euro weit mehr als verdoppelt werden”, berichtete die Vorstandsvorsitzende Elisabeth Stadler. Mit einer Combined Ratio von 97,3 Prozent liegt die VIG wieder klar unter der 100-Prozent-Marke. Das Unternehmen erwirtschaftete ein Finanzergebnis von 959 Mio. Euro (minus 7,8 Prozent). Für das Geschäftsjahr 2016 soll eine Erhöhung der Dividende gegenüber dem Vorjahr von 60 auf 80 Cent pro Aktie vorgeschlagen werden.

Mit ihrem Arbeitsprogramm “Agenda 2020″ konzentriert sich der Konzern neben der Nutzung von profitablen Marktpotentialen auf jene Themen, die die Zukunftsfähigkeit des Konzerns absichern und das Geschäftsmodell in Richtung Kosteneffizienz optimieren sollen. Das schließe die Schaffung von Kostenvorteilen durch die Zusammenlegung von Back-Office-Funktionen und Gesellschaften innerhalb der Gruppe mit ein. (vwh/wo)

Bildquelle: M. Gapfel / PIXELIO (www.pixelio.de)

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