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Axa braucht Geld und bringt US-Tochter an die Börse

11.05.2017 – Wall-Street_Rainer Sturm_pixelio.de.Der französische Versicherungsriese will mit einem Börsengang des US-Geschäfts seinen Umbau vorantreiben. Der Konzern packt dazu seine amerikanische Lebensversicherungs- und Sparprodukte mit seiner Beteiligung am Vermögensverwalter Alliance-Bernstein zusammen. Erst kürzlich hat Axa den CEO und Chairman des Board of Directors Peter Kraus und weitere neun Mitglieder im Board des Vermögensverwalters entlassen.

Investoren haben zuletzt viel Geld aus dem Fonds Alliance-Bernstein abgezogen, Kraus konnte jedoch die Nettoabflüsse stabilisieren. Mehrheitseigentürmer Axa hielt jedoch einen Strategiewechsel für notwendig, berichtete VWheute.

Einen Minderheitsanteil der neu zusammengefassten US-Sparte will Axa bis Mitte 2018 bei Investoren platzieren, teilte der Versicherer gestern mit. Ziel sei es, mehr finanzielle Flexibilität zu erlangen, die Kapitaldecke zu stärken und Risiken zu minimieren. Den Verkaufserlös wollen die Franzosen somit in den Umbau ihres Kerngeschäfts mit Versicherungen stecken – oder an die Aktionäre zurückgeben. Das Vorhaben macht Axa-Chef Thomas Buberl jedoch von den Marktbedingungen abhängig. Buberl stützt derzeit den relativ schwachen Aktienkurs mit einem Aktienrückkaufprogramm, das 37 Millionen Aktien umfasst.

Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge kommt die vor dem Börsengang stehende Sparte auf einen Buchwert von insgesamt bis zu 15 Mrd. Euro. Laut Axa-Geschäftsbericht kam 2016 fast ein Viertel aller Einnahmen in der Lebensversicherung aus den USA. Alliance-Bernstein kontrollierte per Ende März ein Portfolio von knapp 500 Mio. US-Dollar. Derzeit (vwh/dg)

Bildquelle: Rainer Sturm / PIXELIO / www.pixelio.de

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