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Alte Leipziger muss nachsitzen

30.05.2017 – Alte Leipziger Firmensitz Oberursel - quelle Alte Leipziger-HallescheDie Standmitteilungen der Alte Leipziger erfüllen einem aktuellen Urteil des Landgerichts Frankfurt zufolge nicht die gesetzlichen Mindestanforderungen (Az.: 2-06 O 375/16). Demnach fordern die Richter neben der garantierten Gesamtleistung den gesonderten Ausweis der darin bereits garantierten Teile aus der laufenden Überschussbeteiligung.

Geklagt hatte das Marktwächter-Team der Verbraucherzentrale Hamburg. Nach deren Ansicht erfüllen die Standmitteilungen der Versicherer nicht den vorgeschriebenen Informationspflichten. “Mit vagen Prognosen und schwammigen Aussagen enthält die Alter Leipziger ihren Kunden bewusst Informationen vor. Diese brauchen Verbraucher aber, um die Entwicklung ihrer Versicherungsprodukte bewerten zu können”, kritisiert Sandra Klug, Leiterin des für Versicherungen zuständigen Hamburger Marktwächter-Teams. Bereits im September 2016 hatten die Verbraucherschützer die Alte Leipziger wegen ihrer Standmitteilungen abgemahnt.

Allerdings ist das Urteil des Frankfurter Landgerichts noch nicht rechtskräftig. “Das Urteil wird derzeit auf seinen rechtlichen Gehalt und seine Umsetzbarkeit überprüft. Die weitergehende Forderung der Verbraucherzentrale nach einer mehrjährigen Darstellung der Entwicklung der Überschussanteile und garantierten Beträge hat das Gericht abgewiesen, da sich diese Forderung nicht aus den gesetzlichen Bestimmungen ergibt”, teilte die Alte Leipziger auf Anfrage von VWheute mit. (vwh/td)

Bildquelle: Alte Leipziger

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