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Allianz will sich an britischem Versicherer beteiligen

04.08.2017 – allianz_flagge1Die Allianz will künftig stärker auf dem britischen Markt aktiv werden. Dazu will der Versicherungskonzern aus München einen Minderheitenanteil an der Sachversicherungssparte der Liverpool Victoria Friendly Society erwerben. Die entsprechenden Gespräche dazu seien offenbar bereits weit fortgeschritten, berichtet das Handelsblatt.

Sollte der Deal zustande kommen, könnte die Sparte mit rund einer Mrd. Pfund (etwa 1,1 Mrd. Euro) bewertet werden, berichtet das Blatt unter Berufung auf den britischen Sender Sky News weiter. Demnach sollen beide Konzerne derzeit über eine “signifikante Minderheitsbeteiligung” verhandeln. Der britische Versicherer soll den Verkauf eines Minderheitsanteils laut Handelsblatt bereits bestätigt haben. “Die Gespräche sind noch nicht beendet und es ist keineswegs sicher, dass es zu einer Einigung kommen wird”, heißt es laut Bericht von einem Firmensprecher. Die Allianz wollte den Bericht auf Anfrage von VWheute hingegen nicht kommentieren.

Liverpool Victoria ist ein Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit mit über 6.000 Mitarbeitern und mehr als 5,8 Millionen Kunden, davon sind 1,1 Millionen Mitglieder. Zudem gilt das Unternehmen als drittgrößter Versicherer in Großbritannien. Dass Allianz-Chef Oliver Bäte durchaus offen für Übernahmen ist, ist bekanntlich kein Geheimnis mehr. “Wir sehen uns im Wesentlichen in der Sachversicherung um, in den Ländern, wo wir zu Hause sind”, betonte er unlängst auf der diesjährigen Hauptversammlung. (vwh/td)

Bildquelle: Allianz

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