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Allianz trotzt Stürmen mit mehr Kfz- und Lebenpolicen

06.03.2018 – allianz_flagge2Die Unwetter des vergangenen Jahres haben der Allianz Deutschland kräftig das Ergebnis verhagelt. So ging der operative Gewinn unwetterbedingt um 10,7 Prozent auf 2,334 Mrd. Euro (2016: 2016: 2,614 Mrd.) zurück. Dabei musste der Konzern im Jahr 2017 mit 541 Mio. Euro (2016: 337 Mio.) für Unwetterschäden aufkommen. Die Schaden-Kostenquote stieg deutlich auf 95,3 Prozent (2016: 92,6 Prozent).

Positiv verlief immerhin Beitragsentwicklung. So verzeichnete die Allianz Deutschland in der Schaden- und Unfallversicherung ein Prämienplus von 1,7 Prozent auf 10,074 Mrd. Euro. Der operative Gewinn ging hingegen deutlich um 20,6 Prozent auf 918 Mio. Euro (2016: 1,155 Mrd.) zurück. In der Krankenversicherung stiegen die Beitragseinnahmen im Geschäftsjahr 2017 um 2,2 Prozent auf 3,360 Mrd. Euro. Der operative Gewinn stieg deutlich um 23,1 Prozent auf 210 Mio. Euro (2016: 171 Mio.).

Zudem stieg die Zahl der bei der Allianz versicherten Fahrzeuge binnen Jahresfrist um 150.000 auf 8,5 Millionen (2016: 8,3 Millionen). “Wir hatten die beste Abwerberunde seit mindestens 16 Jahren und haben 150.000 Fahrzeuge hinzugewonnen, das sind dreimal so viele wie im Vorjahr. Rund 30 Prozent der Kraft-2.0-Kunden sind echte Neukunden für die Allianz”, kommentiert der Deutschland-Chef Klaus-Peter Röhler.

Verhaltene Freude herrscht bei der Deutschland-Tochter der Allianz auch in der Lebensparte: Mit einem Beitragsplus von 11,9 Prozent auf 21,124 Mrd. Euro (2016: 18,876 Mrd.) knackte der Konzern erstmals die Marke von 20 Mrd. Euro. “In der Lebensversicherung wachsen wir weiter deutlich entgegen dem Marktrend. Mit unseren neuen Vorsorgeprodukten haben wir schon früh Angebote auf den Markt gebracht, die werthaltige Garantien und gleichzeitig attraktive Renditechancen bieten – das kommt bei unseren Kunden gut an. Ende 2017 kamen über 90 Prozent des Privatkunden-Neugeschäfts aus diesen Produktinnovationen”, kommentiert Röhler.

Unter dem Strich stieg der Umsatz der Allianz Deutschland im abgelaufenen Geschäftsjahr 2017 um 7,7 Prozent auf 34,9 Mrd. Euro (2016: 32,4 Mrd.). Für das laufende Geschäftsjahr geht der Versicherer nach eigenen Angaben von einer stabilen Geschäftsentwicklung aus – vorausgesetzt, dass sowohl die Entwicklung an den Kapitalmärkten als auch weitere Naturereignisse und Großschäden das Ergebnis insgesamt nur moderat beeinflussen.

Allerdings schlug Orkantief “Friedrike” Anfang des Jahres auch bei der Allianz Deutschland deutlich ins Kontor: Dabei zahlte der Versicherer nach eigenen Angaben etwa 182 Mio. Euro für 100.000 gemeldete Schäden aus. (vwh/td)

Bildquelle: Allianz Deutschland

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