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Allianz pumpt neue Millionen ins Insurtech Simplesurance

09.05.2018 – SimplesuranceSimplesurance ist in 28 europäischen Ländern aktiv und sammelte für seinen Markteintritt in Japan nun 24 Mio. Dollar ein. Angeführt wird die Investorenrunde von der Allianz, des japanischen Internetkonzerns Rakuten sowie von Rheingau Founders. Das Gesamtfunding erhöht sich damit auf 48 Mio. Dollar. Inzwischen gehört das 2012 gegründete Firma zu den kapitalkräftigsten Insurtechs der Welt.

Viele deutsche Versicherer suchen den Schulterschluss mit den aufstrebenden Akteuren. So arbeiten beispielsweise die Ergo, VHV und Barmenia mit Wefox zusammen, die Axa mit Friendsurance, Knip und Get Safe und die Allianz und Munich Re mit Simplesurance.

In Deutschland betreibt Simplesurance die Plattform Schutzklick. Hierüber vermittelt das auf 140 Mitarbeiter gewachsene Start-up Produktversicherungen an Endkunden, beispielsweise für Handys, Waschmaschinen oder Fahrräder. Daneben verfolgt das Startup einen B2B-Ansatz: Es bietet E-Commerce-Shops eine Software an, mit der sie ihren Kunden beim Kauf eines Produkts die passende Versicherung direkt im Warenkorb verkaufen können. Nach eigenen Angaben nutzen über 2.500 Partner im E-Commerce die Lösung.

Die neuen 24 Mio. Dollar stellen die bisher größte Kapitaleinnahme in der noch jungen Unternehmensgeschichte dar. Die Gelder sollen bei der Eroberung des japanischen Marktes helfen und für den Launch neuer Produkte eingesetzt werden. Noch im laufenden Jahr soll beispielsweise eine eigene Cyber-Versicherung der Berliner auf den Markt kommen. Wie sich die Millionen-Finanzspritze auf die Investoren verteilt, wollten die Firmen nicht sagen. (vwh/dg)

Bild: Management von Simplesurance mit dem Gründer und -Chef Robin von Hein (z.v.l.) (Quelle: Simplesurance)

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