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Allianz: Anleger sorgen sich um Geopolitik

11.09.2017 – risiko_pixelioDie aktuellen politischen Turbulenzen bereiten den internationalen Anlegern derzeit besonders Sorgen. Laut aktueller RiskMonitor-Umfrage der Allianz Global Investors (AllianzGI) gaben 44 Prozent an, in geopolitischen Risiken eine erhebliche Gefahr zu sehen. Auf den Plätzen zwei und drei der Top-Risiken folgen laut AGI ein globaler Wirtschaftsabschwung (41%) und ein Zinsanstieg (32%).

Laut Allianz ist die Furcht vor Ereignisrisiken besonders stark ausgeprägt. Demnach sehen 97 Prozent der Befragten darin derzeit die größte Gefahr für ihre Portfolio-Performance. Dagegen machen sich die deutschen Anleger weltweit am wenigsten Sorgen um Rohstoffpreis-, Kredit- und Kontrahenten-Risiken. Jeweils 60 bis 70 Prozent sahen darin kein oder allenfalls ein geringfügiges Risiko, heißt es im RiskMonitor.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Unsicherheiten hat nach Angaben der AGI-Experten das Thema Risikomanagement für mehr als die Hälfte der deutschen institutionellen Anleger (54%) an Bedeutung gewonnen. Zudem sehen 62 Prozent der institutionellen Anleger angesichts volatiler Märkte einen erhöhten Bedarf an Absicherungsstrategien nach unten.

“Die Ergebnisse unseres RiskMonitors unterstreichen, wie stark die geopolitische Unsicherheit auf den Investmententscheidungen unserer Kunden lastet. Und die Spannungen um Nordkorea haben sich seit Durchführung der Umfrage noch verstärkt. Finanzmärkte operierten zwar noch nie im luftleeren Raum. Die Geopolitik scheint jedoch derzeit einen größeren Einfluss auf Investmententscheidungen zu haben als je zuvor in der jüngeren Geschichte”, kommentiert Neil Dwane, Global Strategist bei AllianzGI.

Dies werde “umso deutlicher, wenn man hinzu nimmt, dass 31 Prozent der Befragten auch in der US-Politik ein Investmentrisiko sehen. Trotz fester Börsen stehen die Anleger daher vor einem Rendite-Risiko-Rätsel und vor der Frage, ob die Märkte sämtliche Risiken eingepreist haben”, ergänzt der Allianz-Ökonom. (vwh/td)

Bildquelle: Rainer Sturm / PIXELIO (www.pixelio.de)

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