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AIG verlässt sich nicht auf Großbritannien

09.03.2017 – AIG_AIGAIG wird konkret. Der amerikanische Versicherer will in Luxemburg eine Schaltzentrale errichten, von wo aus künftig das Europageschäft gezeichnet werden soll. Grund dafür sei nach Angaben des Unternehmens der geplante EU-Austritt Großbritanniens. Zuvor galt Dublin als möglicher Kandidat. Das Europäische Headquarter indes bleibt weiterhin in London angesiedelt – zumindest vorerst.

Der Schritt nach Luxemburg sei unabhängig von der konkreten Ausgestaltung des Brexit eine entscheidende strategische Maßnahme im Sinne des Kunden, erklärt AIG Europachef Anthony Baldwin. Der EU-Hub soll im ersten Quartal 2019 seine Tätigkeit aufnehmen. Wie viel Personal für den Standort Luxemburg eingeplant ist wurde bislang nicht bekannt.

Noch vor dem offiziellen Brexit-Votum sprach AIG-Chef Peter Hancock davon, unternehmerische Konsequenzen aus einer Entscheidung gegen den EU-Verbleib zu ziehen. Luxemburg selbst gilt für Hubs internationaler Banken und Versicherer als attraktiver Standort.

Mit Einnahmen in Höhe von 5,4 Mrd. US-Dollar machte das Europageschäft im vergangenen Jahr elf Prozent des Gesamtergebnisses des New Yorker Versicherers aus. (vwh/mst)

Bildquelle: AIG

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