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ZEW-Index sinkt kräftig – zu viele politische Krisen

13.08.2014 – ntv-logo-22Der Nachrichtensender n-tv interpretiert die neuesten Zahlen aus dem Barometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für die Konjunkturerwartungen: Deutschlands Börsianern senken hinsichtlich der Konjunkturerwartungen erneut die Daumen. Der ZEW-Index fällt im August auf den tiefsten Stand seit Dezember 2012. Grund für die Skepsis sind die zahlreichen weltpolitischen Brandherde.

Die Börsenprofis bewerten die Aussichten für die deutsche Wirtschaft im August den achten Monat in Folge skeptischer. Das Barometer des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) für die Konjunkturerwartungen sank überraschend deutlich um 18,5 auf 8,6 Punkte und damit so kräftig wie seit rund zwei Jahren nicht mehr. Das ist der tiefste Stand seit Dezember 2012.

Ökonomen hatten nur einen Rückgang auf 18,2 Zähler erwartet. Das ZEW begründete die Entwicklung damit, dass “die anhaltenden geopolitischen Spannungen mittlerweile spürbare Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft zeigen”. Da auch die Konjunktur im Euro-Raum nicht richtig in Fahrt komme, sei zu befürchten, dass das “Wirtschaftswachstum in Deutschland 2014 weniger stark ausfallen wird als bislang erwartet”.

Link: ZEW-Index sinkt kräftig – zu viele politische Krisen, ZEW-Konjunkturerwartungen – Konjunkturerwartungen fallen deutlich

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