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Zeit: Winnenden verklagt Eltern des Amokläufers

26.09.2013 – Die-Zeit9,4 Mio. Euro will die Stadt Winnenden vom Vater des Amokläufers, der am 11. September 2009 15 Menschen in seiner Schule und der näheren Umgebung erschoss, für die Folgekosten der Gewalttat einklagen. Damit will die Gemeinde einer Verjährung ihrer Rechtsansprüche entgegenwirken. Zahlen soll die Allianz bei der Tims Vater eine Haftpflichtversicherung abgeschlossen hatte, berichtet die Zeit.

Die Stadt Winnenden vertritt die Auffassung, dass der überwiegende Teil der Amoklauf-Folgen Sachschäden sind und demzufolge aus der Deckungssumme für Sachschäden (eine Million Euro) ersetzt werden sollten. “Dabei handelt sich um Schäden am Schulgebäude und die Folgekosten, die durch das ohne grundlegende Umgestaltungen nicht mehr nutzbare, weil Lehrern und Schülern nicht mehr zumutbare, Schulgebäude entstanden sind”, erklärte die Stadt.

Die Allianz vertritt dagegen die Ansicht, dies seien Personenfolgeschäden, welche aus der Deckungssumme in Höhe von zwei Millionen Euro entschädigt werden sollten. “Damit stünde die Stadt Winnenden mit ihren Forderungen gegenüber der Versicherung praktisch in Konkurrenz zu den Forderungen der Angehörigen und Verletzten”, teilte die Stadtverwaltung mit. Mit einer Klage werde eine solche Konkurrenzsituation verhindert, so das Hamburger Wochenblatt auf seinem Onlineportal.

Links: Berichterstattung Die Zeit, Bericht Stuttgarter Nachrichten

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