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Wut im Mittelstand über Doppelmoral bei der Betriebsrente

08.06.2015 – Wansleben_DIHK“Allein beim Mittelstand hat der deutsche Fiskus damit insgesamt mehr als 700 Millionen Euro an Steuern auf Phantomgewinne erhoben“, beklagt der DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben in der heutigen FAZ. In Zeiten andauernder Niedrigzinsen würde gerade der Mittelstand bei der Betriebsrente durch den sogenannten Abzinsungssatz über Gebühr belastet.

Eine Bilanzierung nach dem deutschen Handelsgesetzbuch benachteilige gerade bei den Pensionslasten den deutschen Mittelstand gegenüber großen Konzernen.

Angesichts der extrem expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank ist laut Frankfurter Allgemeine absehbar, dass der nach dem HGB relevante Zins noch stärker fallen wird und damit die mittelständischen Unternehmen für ihre Betriebsrentenzusagen weiter bluten müssten.

„Die Politik hat es in der Hand, mit dieser Kostenbesteuerung Schluss zu machen und den steuerlichen Zinssatz auf ein realistisches Niveau senken“, wird Martin Wansleben zitiert.

Aktuell könnten sich “Zusatzbelastungen bei den Betriebsrenten sogar zu einer Existenzbedrohung auswachen.”

Bild: DIHK-Hauptgeschäftsführer Martin Wansleben (Quelle: DIHK)

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