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Wirtschaftswoche warnt vor falschen Anreizen beim Thema Bewertungsreserven

15.04.2014 – WiWo-LogoEinen Blick in die Zukunft versucht die Wirtschaftswoche (nicht online) vor dem Hintergrund des von der Bundesregierung ins Gespräch gebrachten Stützungspaketes für die Lebensversicherer im Rahmen der Ausschüttung von Bewertungsreserven zu werfen. Nach Berechnung des Magazins würden hiervon besonders die Großen der Branche profitieren.

Denn “vielen kleineren Versicherern nützt die geplante Neuregelung nichts, sie haben gar keine Bewertungsreserven”, so Rüdiger Frischmuth, Geschäftsführer der Asset-Management-Gesellschaft Life Bond gegenüber der Zeitung. Statt von Schließung bedrohte Versicherer zu retten, würde die Politik mit ihrer geplanten Novelle wohl vor allem dafür sorgen, dass die Aktionäre der Branchenriesen wie z.B. die Allianz in Form höherer Dividenden profitieren.

Laut GDV gehe es bei der geforderten Änderung nicht um einzelne Unternehmen, sondern um Gerechtigkeit, denn bislang haben die Kunden das Nachsehen, deren Verträge nicht im aktuellen Zinstief enden. Dem stimmt auch Bafin-Aufseher Felix Hufeld zu, wie die Wiwo weiter schreibt: “Das Motiv der Gerechtigkeit innerhalb der Versichertengemeinschaft und das der Stabilisierung der Lebensversicherer sind untrennbar miteinander verbunden.” (vwh)

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