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Wirtschaftsweise: Flüchtlingskosten sind “tragbar”

12.11.2015 – Anlage, Boerse, Kurse quelle Eisenhans - fotolia.comDie Flüchtlingskrise ist auch ein zentrales Thema des diesjährigen Jahresgutachtens, dass die fünf Wirtschaftsweisen gestern vorgestellt haben. Die zentrale Aussage: die Kosten für eine Million erwartete Flüchtlinge sind verkraftbar. Allerdings müssten diese leichter einen Job bekommen. Dafür fordern die Regierungsberater Ausnahmen vom Mindestlohn, berichtet das Nachrichtenportal tagesschau.de.

Zudem werde die gute wirtschaftliche Entwicklung auch im kommenden Jahr andauern, so die Wirtschaftsweisen. “Durch die Flüchtlingsmigration ist es jedoch noch wichtiger geworden, die Zukunftsfähigkeit der deutschen Volkswirtschaft durch geeignete Rahmenbedingungen zu gewährleisten”, wird der Vorsitzende des Expertengremiums, Christoph Schmidt, bei tagesschau.de zitiert. Insgesamt gehen die Experten in diesem Jahr von einem Wirtschaftswachstum für Deutschland von 1,7 Prozent und für 2016 von 1,6 Prozent aus.

Insgesamt erwarten die Wirtschaftsweisen direkte Ausgaben der öffentlichen Hand für die Flüchtlingsmigration von 5,9 Mrd. bis 8,3 Mrd. Euro in diesem sowie zwischen 9,0 Mrd. und 14,3 Mrd. Euro im nächsten Jahr: “Angesichts der guten Lage der öffentlichen Haushalte sind diese Kosten tragbar”, betonen die Experten.

Beobachter zeigen sich von dem Jahresgutachten hingegen enttäuscht. “Gegenüber der Regierungspolitik bleiben die Weisen viel zu brav. So lässt sich Deutschland nicht reformieren”, kommentiert das Handelsblatt den Expertenrat. Für VWheute haben die Kreditversicherer Atradius und Coface das Jahresgutachten kommentiert (siehe MÄRKTE). (vwh/td)

Link: Kosten für Flüchtlinge sind “tragbar”

Bildquelle: Eisenhans / Fotolia.com

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