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Wird die staatliche Terrordeckung verlängert?

23.03.2015 – Offiziell steht eine Entscheidung noch aus: aber aktuelle Umstände – die Verlängerung der staatlichen Terrordeckung in den USA und der Anschlag auf Charlie Hebdo – könnten dafür gesorgt haben, dass die indirekt staatliche Deckung über den privaten Versicherer Extremus über den 31.12.2015 hinaus verlängert wird.

Die Süddeutsche Zeitung berichtet in ihrer heutigen Printausgabe über die im September 2002 gegründete Versicherungsgesellschaft. Unumstritten sei die nie gewesen und nur aus der Not heraus entstanden. Nach den Anschlägen des 11. September 2001 wollten die Versicherer Industrieanlagen und Hochhäuser nicht länger gegen Terrorangriffe sichern.

Bis 25 Mio. zahlt bei einem Anschlag die Gebäudeversicherung. Bis zwei Mrd. Euro muss dann Extremus übernehmen. Schäden von zwei bis zehn Mrd. übernimmt der Staat. Jeder Kunde erhält maximal 1,5 Mrd. Euro.

Indes analysiert die SZ: “Ein Riesenerfolg ist Extremus nicht. Das Unternehmen hat nur um die 1350 Verträge abgeschlossen. Die Prämieneinnahmen belaufen sich auf bescheidene 53 Millionen Euro.” Grund dafür ist die Konkurrenz vor allen Dingen vom Londoner Markt. (vwh/ku)

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Link: Lesen Sie hierzu auch von Winfried Schnepp und Dennis Spallino. Terrorrisiken – Deckungslösungen für den deutschen Markt (Versicherungswirtschaft 12/14, Einzelartikel zu 3,81 Euro)

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