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Wieder einmal Wolken über Athen

25.06.2015 – akropolis_manfred_walker_pixelioJe mehr frische Hemden im Koffer der Minister, desto länger dauern die Verhandlungen, lautet die Faustregel in Brüssel. “Für diese Euro-Gruppe sind kaum Hemden zum Wechseln nötig”, wurde heute ein hochrangiger EU-Diplomat zum Treffen der Euro-Finanzminister am Mittwochabend im Handelsblatt zitiert. Inwieweit diese Zuversicht zutreffend war, zeigen letztlich die Ergebnisse des Treffens.

So ließ der griechische Premier Alexis Tsipras laut Bericht seinem Ärger über den Internationalen Währungsfonds (IWF) freien Lauf. “Gewisse Institutionen” sollen offenbar “kein Interesse” an einer Beilegung des Konflikts haben, habe er in Richtung Washington gegiftet. Uneinigkeit herrschte im Vorfeld des Treffens aber auch unter den Geldgebern. Während die EU-Kommission die Reformvorschläge aus Athen begrüßte, forderte der IWF hingegen zahlreiche Nachbesserungen.

Und dennoch scheint die Hoffnung auf eine schnelle Einigung nicht vollends unrealistisch zu ein. “Uns wäre es am liebsten, wenn die Regierungschefs nur noch eine von den Finanzministern gefundene Einigung begrüßen müssten”, wird ein hoher Berliner Regierungsbeamter im Handelsblatt zitiert. Allerdings werde in der Bundesregierung selbst ein weiteres Krisentreffen der Finanzminister am Wochenende nicht ausgeschlossen, berichtet das Blatt weiter. (vwh/td)

Bild: Akropolis in Athen (Quelle: Manfred Walker / pixelio.de)

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