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Wer füllt das Machtvakuum nach Piëchs Abgang?

27.04.2015 – vwlogo_pixelioDer Abgang von Ferdinand Piëch als Aufsichtsratsvorsitzender des Volkswagen-Konzerns beschäftigt auch zu Wochenbeginn die Gazetten. Viele Beobachter sehen den Konzern in den nächsten Wochen vor großen Herausforderungen. Für die Kommentatoren der Süddeutschen Zeitung bedeutet dessen Rücktritt nicht nur das Ende des Patriachats.

Piëch hinterlässt zudem eine große Lücke und ein Machtvakuum, dass in den kommenden Tagen wieder gefüllt werden muss, schreibt das Blatt in seiner heutigen Printausgabe. Doch wer dies fühlen kann ist unklar. Über den Nachfolger wird jedenfalls schon kräftig spekuliert.

Könnte vielleicht der amtierende Vorstandschef Martin Winterkorn nun doch in den Aufsichtsrat nachrücken? Für die Porsche-Familie ist dies zumindest denkbar, schreibt das Blatt weiter. Aber auch weitere Namen werden bereits genannt – darunter der frühere BMW-Mann Wolfgang Reitzle und Wolfgang Porsche, Cousin des Patriarchen, schreibt die Zeitung weiter.

Die Gewinner des derzeitigen Machtvakuums stehen jedenfalls jetzt schon fest: das Land Niedersachsen als einer der VW-Hauptaktionäre und die Betriebsräte. So regieren derzeit die Politiker und Gewerkschafter “de facto Europas größten Autokonzern, der vor allem zwei Familien gehört”, so das Blatt. (vwh/td)

Bildquelle: Julian W. / pixelio.de

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