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Wenn Unikate stürzen

12.09.2014 – MIddelhoffMit Thomas Middelhoff (61) kennen zumindest die Medien weithin keine Gnade, noch ehe das Gericht gesprochen hat, ob die ruinösen Forderungen aus der Kollegen Manager- und Unternehmergilde an ihn berechtigt sind.

Nicht wenige hochmögende Wirtschaftsführer hatten sich ehedem allzu gern in der Sonne des den Alltagsnormalo an Kaufleuten, Händlern und Beratern überstrahlenden Geschäftsmanns bewegt und auf renditeversprechende Wagnisinvestments mit ihm eingelassen. Jetzt führen sie Klage in der Manier einer getäuschten Verbraucherin a la Lieschen Müller – eine lächerliche Soap auf Kosten des gestürzten Überfliegers. So eigentlich auch die Peanutsvorwürfe der Untreue wg. angeblich privater Hubschrauberflüge auf Firmenkosten. Heute ironisiert die SZ in einer Personalnotiz unter der Überschrift “Apokalyptischer Traum” und mit klammheimlicher Genugtuung zwischen den Zeilen das staatsanwaltliche Rumkramen in Middelhoffs geschwundenen und teilweise gesperrten Vermögensverhältnissen.

Fallieren darf man in Deutschland nicht, sonst wird man getreten – offenbar bevorzugt aus dem eigenen Milieu, medial sowieso. (hkm)

Bild: Top-Manager und Medienobjekt Middelhoff: Gejagt von alten Freunden

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