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“Wenn die Zechen beben”

06.03.2014 – SZAuf ein tiefliegendes Problem des Großraums Ruhrgebiet macht die Süddeutsche Zeitung heute auf der Titelseite aufmerksam: Der Boden dort ist von der jahrhundertelangen Graberei durchlöchert wie ein Schweizer Käse mit erdbebenähnlichen Konsequenzen für die Bewohner. Dazu die SZ:

„Es wird aber immer schlimmer“, sagt Michael Farien vom Initiativkreis bergbaubetroffener Bürger in Bottrop. Drei Zechen gibt es noch in Deutschland, und Farien und andere Bürgerinitiativen haben den Verdacht, dass die Bergwerke bis zum Förderende 2018 noch einmal alles fördern, was zu fördern ist – koste es, was es wolle. „Das ist wohl so eine Art Schlussspurt“, sagt Farien. Die Bürgerinitiativen gehen gegen die RAG derzeit auch in drei Musterklagen vor, wollen einen generellen Schadenersatz für die Belastungen durch den Bergbau. Bisher werden Schäden an Gebäuden bezahlt, aber keine allgemeinen Entschädigungen gezahlt. Im Saarland hingegen haben die Gerichte den Anwohnern des mittlerweile eingestellten Bergbaus Kompensationen für die Erschütterungen zugesprochen, das wollen die Betroffenen nun auch für das Revier erreichen.

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