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Wende in der Griechenland-Frage?

11.02.2015 – Heute sollen Eckpunkte einer Vereinbarung zwischen Griechenland und EU beim EU-Gipfel vorgestellt werden. Der Streit hatte sich vor dem Treffen der Finanzminister zugespitzt und Ratschef Donald Tusk hatte zunächst darauf bestanden, das Thema Griechenland nicht zu diskutieren. Jetzt will Griechenlands Premier Alexis Tsipras offenbar 70 Prozent der Reformauflagen erfüllen und Reiche besteuern.

Ein Telefonat von Alexis Tsipras mit Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker soll die Wende gebracht haben, wie die Süddeutsche Zeitung heute titelt. Weithin einverstanden mit den Forderungen aus Brüssel zeige sich der griechische Premier. Lediglich 30 Prozent der Reformzusagen lehne er aus sozialen Gründen ab.

Auch die Euro-Staaten, inklusive Deutschland, sollen Zugeständnisse machen, so lange der prinzipielle Reformkurs beibehalten wird. Die SZ will gar herausgefunden haben, dass der Begriff „Hilfsprogramm“ durch „neuer Vertrag“ ersetzt werden, wenn Tsipras das helfe. Zudem müsse es nicht mehr die ungeliebte Troika sein, die über die Umsetzung der Reformen wache.

Bis August soll es eine Brückenfinanzierung geben, bis ein neuer Vertrag ausgehandelt sei. Indes: noch ist nichts entscheiden. Beim Gipfel der Finanzminister wird es in die Details gehen.

Im Wirtschaftsteil widmet die SZ der historischen Betrachtung der Tradition griechischer Staatsbankrotte darüber hinaus beachtlichen Raum. (vwh/ku)

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