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Weltwirtschaftsforum: Rückkehr des Risikos in der Vertrauenskrise

20.01.2015 – Die Rückkehr des Risikos ist großes Thema: Digitale Chancen und Herausforderungen stehen beim Weltwirtschaftsforum in Davos auf der Agenda, genau wie die politische Zukunft Russlands. Heute Abend wird Davos 2015 eröffnet – Grund genug für die Frankfurter Allgemeine, einen mehrseitigen Schwerpunkt zu bringen.

“Die Rückkehr des Risikos”, lautet der Titel zum Weltwirtschaftsforum, den sich die FAZ für die heutige Printausgabe ausgesucht hat: Die Botschaft des diesjährigen Risikoberichts demonstriert laut FAZ eindrücklich die Rückkehr der politischen Unsicherheit in der Welt – sei es in Gestalt internationaler Krisen wie im Falle Russlands und der Ukraine, sei es in Gestalt eines Gewalt produzierenden religiösen Fanatismus wie im Falle des Islamischen Staates oder sei es in Gestalt eines wachsenden Populismus in Europa, der sich gegen bisher einflussreiche Institutionen wendet.

Zwölf Monate hätten genügt, um die Risikowahrnehmung der Entscheidungsträger dieser Welt nachhaltig zu verändern. Und dennoch: mit Ausblick auf das hochrangige Treffen, das sich an einer Wachstumsagenda versuchen wird trotz aller wirtschaftlichen und politischen Hemmnisse, freut sich die heimische Wirtschaft ganz egoistisch über den sinkenden Ölpreis und den schwachen Euro – ein Konjunkturprogramm für ganz Deutschland, laut Henkel Vorstandschef Kasper Rorsted.

Wie sich derartige Extreme vereinen lassen, darüber sprechen Angela Merkel, Sigmar Gabriel, Francois Hollande und knapp 2.500 weitere Besucher in der Schweiz – im Angesicht der größten Vertrauenskrise in Institutionen und Entscheider, schreibt die Frankfurter Allgemeine. (vwh/ku)

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