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Wallin sieht “allgemeinen Anlagenotstand”

13.09.2016 – ulrich_wallin_hannover_re“Das Problem, das wir im Euro haben, ist, dass ein allgemeiner Anlagenotstand herrscht, der dadurch gekommen ist, dass die Zinsen wegen der EZB immer niedriger geworden sind”, kritisiert Ulrich Wallin, Vorstandschef der Hannover Rück, auf dem Branchentreffen in Monte Carlo. Dies habe “auch Auswirkungen auf die Infrastruktur-Investments”, sagt er in der heute erscheinenden Ausgabe des Handelsblatt.

Schließlich sei auch “der Wettbewerb zwischen den Investoren inzwischen recht groß”, betont Wallin. “Das führt natürlich auch dazu, dass die Verzinsung tendenziell etwas sinkt”, konstatiert der Vorstandschef der Hannover Rück.

Zwar habe sein Unternehmen “auch ein paar Investments in Infrastrukturprojekte vorgenommen”, ergänzt Wallin. “Wir haben allerdings nicht so viel davon, weil unser angepeilter Anlagezeitraum normalerweise kürzer ist. Die Infrastrukturprojekte sind dagegen meist sehr langlaufend – und passen deshalb eher hervorragend zu den Lebensversicherern”, betont der Chef der Talanx-Tochter. (vwh/td)

Bild: Ulrich Wallin, Vorstandsvorsitzender der Hannover Rück, bemängelt einen “allgemeinen Anlagenotstand” bei Investments (Quelle: Hannover Re)

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