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VW-Chef Winterkorn will mit sich selbst zurück zum Alltag

06.05.2015 – vw_logo_150Zuletzt dominierte das Machtringen zwischen VW-Vorstandschef Martin Winterkorn und dem Ex-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch. Auf der Hauptversammlung gestern drehte der VW-Chef nun den Fokus auf die Zukunft des Autokonzerns. Seine Ego-Demo in Richtung Aktionäre saldiert Spiegel online: “Dass sie den besten, den fähigsten Feldherrn da vorne an der Konzernspitze haben”. Weihrauch wird die in der Polarisierung offenbarten Achillesfersen nicht vernebeln können.

Winterkorn scheint die Zukunft von Europas größtem Automobilhersteller mit sich selbst zu verknüpfen, schreibt das Magazin weiter. Sein Ziel: ein ideales Bild von sich selbst als machtvollen, zupackenden und gleichzeitig zugänglichen Konzernlenker von sich zu zeichnen.

Mit Blick auf seinen ehemaligen Widersacher beließ es der VW-Chef bei wenigen Sätzen: “Ferdinand Piëch hat die Automobilindustrie in den vergangenen fünf Jahrzehnten geprägt wie kein zweiter. Als Unternehmer, als Ingenieur und als mutiger Visionär. Ich habe ihm viel zu verdanken”, sagt Winterkorn.

Damit setze er dem Konzernpatiarchen Piëch ein Denkmal – und stehe zugleich als großmütiger, Stratege da, so das Fazit des Magazins. vor seinen Aktionären. Frage zwischen den Zelen: Ob das bei einer kalt sozialisierten Konzernführung  als Zukunftsweisung reicht?. (vwh/td)

Link: Winterkorn bei VW-Hauptversammlung: Der Leitgolf

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