Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Vorratsdaten kosten mindestens 260 Mio. Euro

02.10.2015 – Sicherheit_Cyber_fotoliaObowohl die EU sie nicht mehr fordert, will die Bunderregierung die Vorratsdatenspeicherung per Gesetz einführen. Die Bundesnetzagentur hat versucht, zu überschlagen, was das kosten würde. Laut einem Papier der Behörde, das Zeit Online vorliegt, müssten Unternehmen insgesamt mindestens 260 Mio. Euro investieren, um diese Daten für den Staat sammeln zu können.

Ein entsprechender Gesetzentwurf wurde bereits geschrieben. Er sieht vor, dass alle Telekommunikationsanbieter sogenannte Metadaten ihrer Kunden speichern müssen. Für die parlamentarische Diskussion darüber hat die Bundesnetzagentur nun versucht, abzuschätzen, was die Umsetzung kosten würde.

Allerdings hatte sie dabei mit vielen unbekannten Faktoren zu kämpfen. So ist nicht einmal klar, wie viele Unternehmen in Deutschland von der Speicherpflicht betroffen wären. Die genaue Zahl sei unbekannt, heißt es in dem Papier. Auch seien die Anforderungen noch gar nicht festgelegt, die ihre Speichersysteme zu erfüllen hätten. (vwh/dg)

Link: Vorratsdaten kosten mindestens 260 Mio. Euro

Bildquelle: Fotolia

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten