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Volvo: Autonomes Fahren bedroht Versicherungsgeschäft

04.05.2016 – Autonomes Fahren - quelle Volvo“Die mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die Versicherungsbranche sind dramatisch. Man darf dabei aber die eigentlichen Gründe nicht vergessen: weniger Unfälle, weniger Verletzte und weniger Verkehrstote. Autonomes Fahren sorgt für einen weiteren Sprung in der automobilen Sicherheit”, wird Volvo-Chef Håkan Samuelsson in der Automobilwoche zitiert.

Wie viele andere Hersteller entwickelt auch Volvo an der Technik für das autonome Fahren und testet derzeit die eigene Technik in Göteborg, in China und künftig auch in London. Mit “Drive Me London” startet das Unternehmen ab 2017 den größten und ambitioniertesten Praxistest mit selbstfahrenden Autos in Großbritannien. Zunächst sind Privatpersonen in teilautonomen Fahrzeugen auf öffentlichen Straßen unterwegs, 2018 folgen bis zu 100 autonom fahrende Volvo Fahrzeuge.

Auf einer von Volvo Cars und dem Thatcham Research, einer Organisation der britischen Kfz-Versicherer, veranstaltenden Podiumsdikussion fielen viele kritische Worte in Richtung Versicherungsbranche und Gesetzgebung. “Die Automobilbranche schafft dies nicht alleine, wir brauchen die Hilfe der Behörden”, appelliert Volvo-Chef Håkan Samuelsson. “Automobilhersteller müssen mit den Gesetzgebern zusammenarbeiten, um Regeln und Regularien aufzustellen, damit selbstfahrende Fahrzeuge schnellstmöglich auf die Straße rollen. Je eher sie unterwegs sind, desto schneller werden Leben gerettet”, wird er in der Automobilwoche zitiert. (vwh/dg)

Link: Autonomes Fahren: Volvo fordert radikales Umdenken von Versicherern

Bildquelle: Volvo Car Group

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