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Verweigern Versicherer systematisch die Entschädigung?

12.01.2016 – unfall_a8_akBei schwer verletzten Opfern von Unfällen oder nach Behand­lungs­fehlern verweigern Haft­pflicht­versicherer zunächst häufig die Entschädigungszahlungen. Laut einem Bericht der Stiftung Warentest vermuten Anwälte und Opfer, dass ein System dahinter steckt. Für Versicherer lohnt es sich, möglichst wenig Schadenersatz zu zahlen, kritisieren die Verbraucherschützer.

Zwar können die Versicherer bei steigenden Schadenzahlungen stets die Beiträge erhöhen, erklärt die Stiftung Warentest. “Doch je mehr sie auszahlen, desto höher müssen die Beitrags­einnahmen sein, und desto schwerer wird es für den Versicherer, Gewinne zu erwirt­schaften und mit güns­tigen Angeboten neue Kunden zu gewinnen”, argumentieren die Verbraucherschützer. Rückversicherung würden zumindest große Versicherer “nur für Schäden im weit sieben­stel­ligen Bereich” abschließen.

Nach Erkenntnissen des Branchenverbandes GDV gibt es bei der Schadenregulierung keine Probleme. Über 99 Prozent der Fälle im Schaden-Unfall-Bereich werden reibungs­los reguliert, wird Bernhard Gause, Mitglied der Haupt­geschäfts­führung des Gesamt­verbandes der Versicherungs­wirt­schaft (GdV), zitiert. (vwh/td)

Link: Entschädigung: Wie Unfall­opfer kämpfen – und Versicherer dagegen­halten

Bildquelle: ak

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