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Versicherungsbetrug im großen Stil

09.12.2016 – Auto fährt in GebäudeVor dem Landgericht im Kreis Viersen müssen sich sechs Männer wegen Versicherungsbetrug verantworten. Drei von ihnen haben bereits zugegeben, sich an fingierten Autounfällen beteiligt zu haben. Es geht um 45 Taten, die sie in unterschiedlicher Beteiligung begangen haben sollen. Heute wird der Prozess fortgesetzt. Pikant zudem: Die Kläger wurden vom gleichen Anwalt vertreten.

In einigen Fällen wurden Versicherer hellhörig, weil immer wieder dieselben Autos und dieselben Beteiligten auftauchten, berichtet RP Online. In ihren Beurteilungen hatten die Versicherungsunternehmen ihren Verdacht unter anderem damit begründet, dass die Unfälle abends an abgelegenen Orten geschahen und es keine neutralen Zeugen gab. Auffällig sei auch, dass immer ein hochwertiges Fahrzeug beschädigt wurde, etwa ein Sprinter im Wert von rund 18.000 Euro.

Pikant: In mehreren der streitigen Fälle wurden die Kläger von demselben Anwalt vertreten. Auch er muss sich seit November vor der großen Strafkammer verantworten. Der 67-Jährige bestreitet allerdings, von einer Manipulation gewusst zu haben. Auch der Sachverständige, der wissentlich falsche Gutachten geschrieben haben soll, weist alle Schuld von sich. (vwh/mst)

Bild: Thorben Wengert / pixelio.de

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