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Versicherungsbetrug durch vorgetäuschten Kunstraub?

24.04.2015 – justizia_thorben_wengert_pixelio.deWegen Versicherungsbetruges ist ein 61-jähriger Mann aus Donaumoos-Einöde vom Landgericht Augsburg zu einer Haftstrafe von zwei Jahren und acht Monaten verurteilt worden. Wie die Augsburger Allgemeine berichtet, soll er einen Einbruch in sein Wohnhaus vorgetäuscht haben. Damit habe er seine Versicherung um 330.000 Euro betrügen wollen.

Das Blatt berichtet weiter, dass dem Mann über 100 Gegenstände gestohlen worden seien. Seine Versicherung ging zunächst von einer Schadenssumme über 265.000 Euro aus, korrigierte diese aber dann später. Der Angeklagte selbst hatte einen Schaden von über einer halben Mio. Euro gemeldet.

Im Laufe des Prozesses soll der 61-Jährige jedoch widersprüchliche Aussagen gemacht haben. So räumte er zwar zunächst die Vorwürfe ein. Allerdings schränkte er sein Geständnis ein und gab an, dass es doch einen Einbruch gegeben habe. Zudem habe er “nur” dem Wert der Beute höher beziffert, um mehr Geld von der Versicherung zu bekommen.

Nun wurde er sowohl in erster als auch zweiter Instanz schuldig gesprochen. Allerdings kündigte die Verteidigung bereits Revision an. Ob diese zugelassen wird, ist noch offen. (vwh/td)

Bildquelle: Thorben Wengert / pixelio.de

Link: Dritte Runde im Kunstraub-Prozess?

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