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Versicherer kritisieren EZB: Tabubruch Anleihekauf lässt Liquiditätsdruck steigen

21.01.2015 – EZB Gebaude_EZBDie EZB-Pläne, Anleihen aufzukaufen, hält Torsten Utecht für einen „Tabubruch“ und einen fatalen weiteren Schritt einer ohnehin expansiven Geldpolitik. In der heutigen Frankfurter Allgemeinen erklärt auch Roland Vogel, Finanzvorstand der Hannover Rück, dass sich der ohnehin hohe Liquiditätsdruck für Versicherer weiter erhöhe.

Pläne, in der Neuanlage von der wachsenden Zinsdifferenz zwischen Europa und Amerika auszunutzen, hält Roland Vogel für nicht seriös: „Ich schichte nicht um, weil ich kein Währungsspekulant bin.“

„Dieses Zinsniveau ist nicht ausreichend, um die Rentenansprüche unserer Kunden zu finanzieren“, zitiert die FAZ Günther Tallinger, Vorstandschef der Allianz Investment Management, die das Geld für den Branchenprimus in Deutschland anlegt. Weitere Verwerfungen durch die Anleihekäufe, die morgen schon beschlossen werden können, rechnet er sich indes nicht aus.

Institutionelle Anleger werden, warnt Jörg Schneider, Finanzvorstand von Munich Re, „in unsichere Anlagenformen getrieben.“ (vwh/ku)

Bildquelle: EZB

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