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Versicherer fordern mehr Schutz bei Invalidität

18.06.2015 – Invalide_Joerg N_pixelioDer Präsident der Deutschen Rentenversicherung, Axel Reimann, hält “eine zusätzliche Absicherung im Bereich der Invaliditätssicherung für ebenso wichtig wie bei der Alterssicherung”. Allerdings seien die bisherigen Angebote in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge “bislang noch nicht befriedigend”, sagte in der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung.

“Für Arbeitnehmer mit Vorerkrankungen oder in besonders gefährdeten Tätigkeiten ist es teilweise nur schwer oder gar nicht möglich, sich zu akzeptablen Konditionen gegen Erwerbsunfähigkeit zu versichern”, kritisierte Reimann laut Bericht. Die Riester-Rente würde hier zudem nur wenig helfen. Würde die Grenze weiter erhöht, wie vom Gesamtverband der deutschen Versicherer (GDV) fordere, “wäre aber womöglich nicht viel gewonnen”.

Fraglich sei auch, ob und inwieweit eine Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit durch eine betriebliche Altersvorsorge abgesichert sei. Daher fordern die Versicherer, die steuerliche Förderung aufzustocken. Dadurch ließe sich auch die Invaliditätssicherung deutlich verbessern, so der GDV.

Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) scheint zumindest “im Prinzip nichts dagegen”, schreibt die SZ weiter. Ob sie dafür allerdings die ausreichenden Mittel vom Bundesfinanzminister erhalte, sei fraglich. (vwh/td)

Bildquelle: Joerg N. / pixelio.de

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