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Versicherer flüchten in Ramsch-Investments

25.03.2015 – geld-euro-150_Hermsdorf_ pixelioAngesichts negativer Rendite investieren Rentenfonds und Versicherer nicht mehr Staatsanleihen. Vielmehr suchen sie derzeit nach neuen Anlagemöglichkeiten und gehen dabei wohl auch hohe Risiken ein, berichtet das Handelsblatt. Demnach setze beispielsweise die Allianz nicht mehr auf deutsche Bundesanleihen, sondern verstärkt auf Hypotheken.

So berichtet Andreas Gruber, Chief Investment Officer bei der Vermögensverwaltungssparte der Allianz, dass seine Gesellschaft derzeit Gewerbeimmobilien-Kredite, Infrastruktur-Papiere und Schwellenländer bevorzuge. “Bei Käufen zu Negativrenditen hat man langfristig nur Abwärts-, aber niemals Aufwärtspotenzial”, sagte Gruber.

Ein weiteres Beispiel für diesen Trend liefert auch der 870 Mrd. Dollar schwere norwegische Staatsfonds, so die Zeitung weiter. Demnach hat das Norges Bank Investment Management, der weltgrößte Staatsfonds, seinen Anteil an Unternehmensanleihen mit einem Rating von BBB oder niedriger auf mittlerweile 8,3 Prozent der Vermögenswerte erhöht. (vwh/td)

Bildquelle: Hermsdorf / pixelio.de

Link: Volles Risiko und kein Pardon!

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