Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

US-Fondsverwalter verlangen Schadenersatz von VW

16.09.2016 – VW_Bernd Kasper_pixelioDer Vermögensverwalter Blackrock und andere US-Fondsunternehmen wollen den Autobauer auf zwei Mrd. Euro Schadensersatz verklagen. Nach Angaben des Nachrichtenmagazins Spiegel habe die US-amerikanische Anwaltskanzlei Quinn Emanuel Schadensersatzklagen für rund 160 Investoren eingereicht. Allein Blackrock dürfte demnach einen Schaden in dreistelliger Millionenhöhe geltend machen, heißt es weiter.

“lackrock hat im Namen seiner Investoren für eine Reihe von Blackrock-Fonds und gemeinsam mit weiteren institutionellen Investoren rechtliche Schritte gegen die Volkswagen AG eingeleitet”, bestätigte ein Blackrock-Sprecher laut Spiegel. Die Klage begründen die Fondsverwalter damit, dass der Wolfsburger Autobauer es versmäumt habe, gegenüber seinen Investoren den Einsatz von Abschalteinrichtungen offenzulegen.

“VW war rechtlich verpflichtet, die Kapitalmärkte deutlich früher über die Verwendung rechtswidriger Manipulationssoftware in Dieselmotoren zu informieren”, ergänzt Nadine Herrmann, die für Quinn Emanuel die Klagen führt. (vwh/td)

Link: US-Fondsriesen fordern Milliarden von Volkswagen

Bildquelle: Bernd Kasper / pixelio.de

- Anzeige -

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Verlag Versicherungswirtschaft | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten