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US-Behörde weitet Russland-Ermittlungen gegen Deutsche Bank aus

15.07.2015 – deutschebank_turm_kleinDie Deutsche Bank muss der New Yorker Bankenaufsicht wegen der Ermittlungen im Geldwäsche-Verdacht in Russland Zugang zu E-Mails, Mitteilungen, Kundenlisten gewähren, schreibt der Tagespiegel. Das Institut soll für russische Kunden Wertpapiere in Rubel gekauft und in London wieder abgestoßen haben. Durch den Währungswechsel sollte die Spur zur Herkunft des Geldes verwischt werden.

Die jüngste Razzia bei der Deutschen Bank hängt offenbar mit Hinweisen zusammen, es habe im Dezember vergangenen Jahres gegenüber einem Deutsche-Bank-Mitarbeiter in Moskau einen Bestechungsversuch gegeben, damit illegale Transaktionen abgewickelt werden können. Dabei könnte unter anderem auch gegen bestehende Sanktionen verstoßen worden sein.

“Wie bereits zuvor berichtet wurde, haben wir eine kleine Zahl von Händlern in Moskau beurlaubt, bis eine interne Untersuchung abgeschlossen ist. Wir haben uns verpflichtet, höchste Standards zur Bekämpfung von verdächtigen Aktivitäten einzuhalten und ergreifen harte Maßnahmen, wenn wir Hinweise auf Fehlverhalten finden”, sagte Deutsche-Bank-Sprecher Ronald Weichert am Dienstag. Suspendiert wurde angeblich auch der Leiter des Aktiengeschäftes der Deutschen Bank in Russland. (vwh/dg)

Link: US-Behörde knöpft sich Deutsche Bank vor

Bildquelle: Zentrale der Deutschen Bank (Quelle: Deutsche Bank)

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