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Unwetter in Georgien: Raubtiere flüchten aus Zoo

15.06.2015 – nilpferd_tiflis_dpaBei einem heftigen Unwetter in der georgischen Hauptstadt Tiflis sind am Wochenende mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Zudem konnten Dutzende Raubtiere aus dem zerstörten Zoo auf die Straßen flüchten. Aber auch über Deutschland zogen am Wochenende heftige Unwetter hinweg So kam ein 49-jähriger Mann auf der Bundesgartenschau im brandenburgischen Rathenow durch einen herabfallenden Ast ums Leben.

Wie der Focus berichtet, löste der Regen in Tiflis Erdrutsche und große Überschwemmungen in mehreren Stadtteilen aus. Zudem machten Sicherheitskräfte mit Spezialgewehren machten Jagd auf streunende Bären, Tiger und Löwen. Mehrere Tiere wurden dabei erlegt. Daneben musste ein freilaufendes Nilpferd mit einem gezielten Schuss betäubt werden. Die rund 1,2 Mio. Einwohner von Tiflis sollten nach Angaben des georgischen Innenministeriums aus Sicherheitsgründen in ihren Wohnungen bleiben.

Aber auch in Deutschland haben heftige Unwetter für ein Chaos gesorgt. Auf der Bundesgartenschau (BUGA) im brandenburgischen Rathenow kam es nach einem Bericht des Rundfunk Berlin-Brandenburg (RBB) wurde ein 49-jähriger Mann durch das Unwetter von einem Ast erschlagen. Das Gelände ist seit dem frühen Samstagabend gesperrt und bleibe bis auf weiteres geschlossen. Zudem hat die Staatsanwaltschaft Potsdam die Ermittlungen aufgenommen.

Bereits am Freitagabend zu schweren Unwettern, berichtet Spiegel Online. So wurden in einem Zeltlager in Brüggen sechs Menschen durch einen Blitzschlag verletzt, nachdem sie versucht hatten, ein Zelt wegen des starken Windes festzuhalten.

In Rüdesheim am Rhein wurden 22 Menschen in den Gondeln einer Seilbahn überrascht. Nach Polizeiangaben steckten sie etwa eine halbe Stunde fest, bis sie der Rettungsdienst in Empfang nahm. Ebenso stark waren auch Bingen und die Verbandsgemeinde Rhein-Nahe betroffen. Nach Angaben der zuständigen Feuerwehrleitstelle in Mainz habe in einigen Kellern das Wasser bis zu zwei Meter hoch gestanden.

Die Hitze machte allerdings in Österreich den Besuchern des Rock-Festivals “Nova Rock zu schaffen. Nach Polizeiangaben mussten 880 erschöpfte Fans mussten seit dem Start des Festivals “Nova Rock” betreut werden 44 von ihnen mussten sogar vorübergehend in ein Krankenhaus gebracht werden. (vwh/td)

Link: Unwetter in Tiflis: Löwen und Flusspferde ausgebrochen

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