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Unglücksursache bei Flug 4U9525 bleibt weiter unklar

26.03.2015 – blackbox_56966155_dpaDie Unglücksursache für den abgestürzten Airbus A320 bleibt weiter im Dunkeln. So ist es den Ermittlern nach übereinstimmenden Medienberichten zwar gelungen, Daten aus dem Stimmrekorder zu gewinnen. Schlussfolgerungen konnten allerdings noch nicht gezogen werden. Auch der zweite Flugschreiber konnte bislang noch nicht gefunden werden.

Wie die französischen Ermittler laut tagesschau.de mitteilten, reichten die Aufzeichnungen bis zum Unglückszeitpunkt. Rémi Jouty, Chef der französischen Flugunfallbehörde BEA schränkte jedoch ein, dass es noch dauern werde, die Geräusche und Stimmen auszuwerten.

Die Spekulationen über die Unglücksursache gehen jedoch weiter. Nach einem Bericht des Handelsblatt bestätigte nun auch Germanwings, dass es keinen Kontakt zwischen Crew und Bodenkontrolle gegeben hatte. Warum die Piloten keinen Notruf abgesetzt haben, ist auch weiterhin nicht bekannt.

Als sicher gilt bislang nur, dass sich die Zahl der deutschen Todesopfer aus insgesamt 72 erhöht hat, wie Germanwings-Chef Thomas Winkelmann bestätigte. Unter den Todesopfern befindet sich auch ein Mitarbeiter der Allianz.

Wie Spiegel Online berichtet, hat die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Ermittlungen aufgenommen. Die französische Staatsanwaltschaft in Marseille ermittelt bereits wegen fahrlässiger Tötung.

Insgesamt wird die Aufarbeitung des Schadens durch den Unglücks-Flug 4U 9525 die Versicherer einen guten dreistelligen Millionenbetrag kosten. An dem Konsortium sind neben der Allianz Global Corporate & Specialty auch die Talanx beteiligt. (vwh/td)

Bild: Die Blackbox von Flug 4U9525 soll Klarheit über die Unfallursache bringen. (Quelle: dpa / picture-alliance)

Link: Liveticker von n-tv zum Flugzeugabsturz

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