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Unglücksflug 4U9525: Ermittler gehen von absichtlichem Absturz aus

27.03.2015 – Der Co-Pilot der verunglückten Germanwings-Maschine soll den Absturz des Airbus nach Angaben der französischen Staatsanwaltschaft offensichtlich bewusst geplant haben. Dies habe die Auswertung des Stimmenrekorders der letzten 30 Minuten vor dem Aufprall ergeben, so die Ermittler. Hinweise auf einen Terrorakt gebe es bislang aber nicht.

Wie die Süddeutsche Zeitung schreibt, soll der Kapitän das Cockpit kurzzeitig verlassen haben. Als er wenig später in die Kanzel zurückkehren will, sei die Tür von innen verschlossen gewesen. Seit einigen Jahren sind die Cockpit-Türen mit einem speziellen Code gesichert. Zudem soll die Flugsicherung mehrmals versucht, Kontakt zur Maschine aufzunehmen, erhielt aber keine Antwort mehr.

Über die Hintergründe ist allerdings nur wenig bekannt. Laut Frankfurter Allgemeiner Zeitung könnten erste Hinweise auf psychische Probleme hinweisen. Die Ermittler suchen weiterhin nach möglichen Motiven, berichtet der Nachrichtensender n-tv.

Allerdings warnte die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit davor, vorschnelle Maßnahmen als Folge aus dem Absturz zu ergreifen. Warum der Sinkflug eingeleitet worden sei, bleibe ebenso unbeantwortet wie die Frage, warum der Copilot später nicht mehr reagiert habe (siehe POLITICS). (vwh/td)

Link: Liveticker bei n-tv zum Flugzeugabsturz

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