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Ungleiche Einkommensverteilung kostet Milliarden

29.11.2016 – Geldstapel_Bernd Kasper_pixelio.deDie ungleiche Verteilung der Einkommen wirkt sich auch drastisch auf die Wirtschaftsleistung in Deutschland aus. Weil die Einkommensschere seit 1991 immer weiter aufgegangen sei, habe das Bruttoinlandsprodukt 2015 um knapp 50 Mrd. Euro niedriger gelegen als bei gleichbleibender Verteilung, konstatiert eine neue Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

Die Gründe dafür sehen die Ökonomen laut einem Bericht des Manager Magazins vor allem darin, dass Bezieher unterer und mittlerer Einkommen weniger in ihre Aus- und Weiterbildung investieren konnten. Zudem werde der private Konsum durch die zunehmende Einkommensungleichheit gedämpft, da Gutverdiener einen größeren Teil ihres Einkommens sparen würden, so die Wirtschaftsforscher weiter.

“Die soziale Herkunft eines Menschen bestimmt immer mehr seine Zukunft”, wird Andrä Gärber, Leiter der Abteilung Wirtschafts- und Sozialpolitik, zitiert. “Alle sind deshalb in der Pflicht, die Ungleichheit abzubauen: die Tarifpartner mit der Stärkung der Tarifbindung und die Politik mit einem besseren Steuervollzug und einer angemessenen Besteuerung von leistungslosem Einkommen aus Vermögen und Erbschaften”, fordert der Experte. (vwh/td)

Link: Schere zwischen Arm und Reich kostet 50 Milliarden

Bildquelle: Bernd Kaspar / pixelio.de

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