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Uli Hoeneß muss wegen Steuerhinterziehung vor Gericht

05.11.2013 – szlogoNachdem die Anwälte von FC Bayern-Präsident Uli Hoeneß nach seiner Selbstanzeige darauf drängten, das Verfahren einzustellen, hat das Landgericht München II nun die Anklage gegen den Fußballmanager zugelassen, berichtet heute die Süddeutsche Zeitung auf der Titelseite.

Der Prozess ist auf März angesetzt. „Ich bin überrascht”, sagt Hoeneß, „dass unsere Selbstanzeige von den Behörden bis heute nicht als wirksam erachtet wird”. Das Gericht muss nun die Kernfrage behandeln, ob die beim Finanzamt Rosenheim abgegebene Selbstanzeige gültig ist.

Der FC Bayern-Präsident ist angeklagt, 3,2 Mio. Euro Steuern hinterzogen zu haben. Im schlimmsten Fall kann der Prozess für den Manager mit einer Gefängnisstrafe enden. Entscheidend ist, ob die Anfang 2013 erstattete Selbstanzeige den gesetzlichen Vorgaben entsprochen hat. Das setzt aber vor allem voraus, dass die Tat noch nicht entdeckt war. Sein Amt als Präsident und Chef des Aufsichtsrats vom FC Bayern wird Hoeneß behalten.

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