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Tsunami und Trump und Zetsche

14.11.2016 – Zetsche Daimler - Quelle DaimlerDie Erde bebt, Zetsche spricht bei den Grünen und Trump bleibt Trump – das sind die wichtigsten Schlagzeilen. In Neuseeland gab es ein Erdbeben und es drohen Tsunamis. Starker Gegenwind blies Daimler-Chef Dieter Zetsche auf dem grünen Parteitag ins Gesicht und der in den Medien omnipräsente Donald Trump will Millionen Menschen ausweisen lassen.

Ein Erdbeben hat Neuseeland durchgeschüttelt. Damit nicht genug, durch das Beben habe sich im Pazifik Tsunamis gebildet. Eine Welle traf die Insel bereits, es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere folgen werden. Die Menschen fliehen. Das Beben hatte eine Stärke von 7,5 bis 7,9, die Schätzungen gehen auseinander, wie das Handelsblatt berichtet. Bisher gibt es keine Meldungen zu Verletzten, Schäden oder Toten. Im Jahr 2011 hatte ein leichteres Beben mit einer Stärke von 6,3 rund 10.000 Häuser beschädigt und 185 Menschen das Leben genommen. Die Tsunami-Warnung gilt für die Ostküste der Nord- und Südinsel sowie für die Chatham Islands.

Mut hat Dieter Zetsche. Seine Präsenz auf dem Parteitag der Grünen wurde von vielen Teilnehmern eher ambivalent aufgenommen. In seiner Rede gab er sich aber grasgrün: Er nennt den Klimavertrag von Paris richtig und er ist auch mit der Abschaffung der Benzinmotoren einverstanden. Wann, das kann laut Zetsche niemand seriös beantworten. Mercedes habe sich aber bereits auf die neue Entwicklung eingestellt, wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet. Prominente Unterstützung bei der Umstellung auf Elektromobilität erhält er von BMW-Chef Harald Krüger, der im Jahr 2017 die stolze Zahl von 100.000 elektrifizierten Autos verkaufen möchte. Das sind so viele wie von 2013 bis 2016 ¬ das Interview mit Krüger finden Sie ebenfalls in der SZ.

Die Kritiker scheinen bestätigt zu werden: Donald Trump will nach seiner Ernennung zwei bis drei Millionen Menschen ohne gültige Aufenthaltsgenehmigung ausweisen lassen, das meldet die Tagesschau. In den USA leben nach Schätzungen elf Millionen Menschen ohne Aufenthaltsgenehmigung. Auch seine Pläne eine Mauer zu errichten bekräftigte Trump in einem Interview mit dem Sender CBS. Nach Ansicht von Paul Ryan, Sprecher des Repräsentantenhauses der Vereinigten Staaten, müsse aber niemand im Land Angst nach Trumps Wahlsieg haben. (vwh/mv)

Bild: Dieter Zetsche (Quelle: Mercedes)

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