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TOP FLOP TREND KW 51

21.12.2015 – Top_Flop_Trend_HanitzschVon VWheute-Chefredakteur Heinz Klaus Mertes. Dass die Berliner Verwaltung im Winter lieber Schneehaufen mit Beinbruchgefahr bis zur natürlichen Frühlingsschmelze liegen lässt anstatt zu räumen, ist aus den vergangenen Jahren bekannt. Dass sie in ähnlicher Weise Flüchtlingen zu Häuf nächtens vor der inzwischen verrufenen Lageso-Behörde anstehen lässt, verrät ähnliche Chuzpe.

Um 17.00 Uhr ist nämlich Feierabend für die erforderlichen EDV-Programme. Der Regierende Bürgermeister Michael Müller (SPD), gestern von der Welt am Sonntag in einem größeren Interview dringlich dazu befragt, setzt da noch einen drauf. Er kritisiert die mangelnde politische Integrationsleistung von Bundeskanzlerin Merkel für die Heerscharen, die dank des Berliner Behördenversagens noch nicht einmal registriert  sind. So von der eigenen Verantwortung abzulenken, ist dreist. FLOP.

TOP
Der neue VW-Aufsichtsratschef Hans Dieter Pötsch verschärft die Kontrollmechanismen im Wolfsburger  Konzern. Im Bündel der Aktionen fällt über den Einsatz der IT  mit neuen Überwachungsprogrammen insbesondere eine Maßnahme auf, die nicht virtuell, sondern physisch-personal ist. Mitarbeiter an Schaltstellen sollen häufiger die Positionen wechseln. Ein solches Rotationsprinzip soll bewirken, dass  weder Routine- noch Abhängigkeitsbiotope entstehen. Das scheint wirklich eine gute Idee, bestehende Strukturen vor einer einseitigen Drift zu bewahren. Man kennt das ja auch von professionell geführten Fußballteams, bei denen kluges Rotieren das Mannschaftsspiel vielseitiger macht. TOP.

TREND: Erstarrung in der Routine führt zu separativen Closed Shops mit Festungsmauern nach außen. Durchlässigkeit schafft Transparenz und neue Impulse. Außerdem: Variatio delectat.

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