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TOP FLOP TREND KW 41

09.10.2015 – Top_Flop_Trend_HanitzschManchmal macht eine Artikelüberschrift die Musik, gegen die der nachfolgende Meldungs- oder Berichtstext – auch wenn er sachlich ist – nur schwer ankommt. So wie im Medienecho diese Woche auf die Branchenmitteilung über den günstigen Schadenverlauf bei Naturschäden im vergangenen Jahr. “Naturgewalten KOSTEN Versicherer 1,2 Mrd. Euro” war die Headline der Welt.

Die im Handelsblatt lautete: “Günstigstes Jahr für Versicherer”. Beides ist ja richtig, aber doch unterschiedlich beatmet. Ob solche Färbung Grundtendenz und Linie verraten, ist nicht so wichtig, solange plurale Medien- und Berichtsverhältnisse gegeben sind, die im Querschnitt ausgewogene Information ermöglichen. Da sollten Versicherer auch Reibungen aushalten. Nicht immer, aber doch meistens herrscht besagte Pluralität, wenn es um Versicherungsthemen geht. Und das ist TOP.

TREND ist: Das Ganze im Auge behalten. Nicht immer gleich Kampagnen vermuten, wenn es medialen Gegenwind gibt. Unisono-Ausgewogenheit ist langweilig. Auch Reibung gibt Nähe.

Wenn solche Pluralität in wechselseitigem Respekt vor der Professionalität auf beiden Seiten geübt wird, fallen ausrutschende Kampagnen umso mehr auf – als FLOP, der an den Realitäten vorbeigeht und über die Köpfe hinweg. (hkm)

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