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Tödliche Hausgeburt: Hebamme zu fast sieben Jahren Haft verurteilt

02.10.2014 – Hebamme_Helene Souza_pixelioanzeigeTrotz Komplikationen brachte sie die Schwangere nicht in ein Krankenhaus – das Baby kam nach 17 Stunden tot zur Welt: In Dortmund ist eine Hebamme wegen einer tödlichen Hausgeburt zu einer jahrelangen Haftstrafe verurteilt worden, berichtet der Spiegel und wirft damit ein neues Schlaglicht auf die weiterhin einer dauerhaften Lösung harrenden Frage nach der Berufshaftpflicht für Hebammen.

“Laut Gericht hatte die Hebamme die werdenden Eltern auch zuvor nicht ausreichend darüber aufgeklärt, dass es sich wegen einer Beckenendlage des Babys um eine Risikogeburt handelte. Das Kind kam nach einer 17-stündigen Geburt tot zur Welt.

Der nach der Totgeburt herbeigerufene Notarzt habe sich geweigert, eine natürliche Todesursache einzutragen, so der Sprecher. Daher seien polizeiliche Ermittlungen eingeleitet worden.

Die 60-jährige Angeklagte hatte in dem über zwei Jahre dauernden Prozess jede Verantwortung von sich gewiesen. Sie behauptet, das Kind müsse wegen eines Organversagens eines natürlichen Todes gestorben sein.”

Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, eine Revision wird erwartet.

Bild: Hebamme bei der Nachuntersuchung. (Quelle: Helene Souza/pixelio.de)

Links: Tödliche Hausgeburt: Hebamme zu fast sieben Jahren Haft verurteilt, Berichterstattung auf VWheute zum Thema Hebammen

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