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SZ: “Wie im Wilden Westen”

10.04.2014 – szlogo“Wie im Wilden Westen”. Mit dieser Überschrift auf Seite 26 der heutigen Ausgabe der Süddeutschen Zeitung legt gleich ein ganzes Reporterteam, sechsspaltig und seitenfüllend, die Finger in eine deutsche Wunde: “Nirgendwo in Europa können Finanzfirmen Sparer so leicht hereinlegen wie in Deutschland, klagen Anwälte. Nach den neuesten Milliardenschäden wachen sogar die Politiker auf”, so die nüchterne Bilanz der SZ.

Illustriert wird die Situation in Deutschland mit gleich sechs Beispielen aus der jüngeren Vergangenheit: Infinus, Prokon, S&K, Phönix, Göttinger Gruppe und Klub der Könige.

“Derzeit könnten die Deutschen denken, ihr Land sei der Wilde Westen. Ihr Geld ist unsicher, überall. Die Anlegerskandale häufen sich. Aktuell ist da der Fall Infinus in Dresden. 28.000 Menschen bangen um fast eine Mrd. Euro. Da ist die Windkraftfirma Prokon – Anleger werden mit ihrem Investment wohl viel Geld verlieren. Und da sind die Typen von S&K, die das Geld der Sparer in Partys, Autos und teure Uhren steckten.

Und ja, man irrt nicht: Deutschland ist der Wilde Westen in Sachen Anlageskandale. Das sagt Anwalt Peter Mattil aus München. Seiner Einschätzung zufolge finden 99 Prozent aller Straftaten in diesem Bereich innerhalb der EU in Deutschland statt, weil es Betrügern nirgendwo so leicht gemacht werde. Spitzenreiter mal ganz anders, Glückwunsch. Die Sehnsucht, bei dubiosen Anbietern Rekordrenditen einzufahren, die der Aktienmarkt oder eine Immobilie niemals bieten – sie scheint die deutschen Anleger auf ewig zu begleiten”, so das Blatt weiter.

Der vollständige Artikel ist lesenswert aber nicht online verfügbar. (vwh)

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