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SZ: “Nach dem Sturm”

11.06.2014 – szlogoDie Süddeutsche Zeitung widmet sich in ihrem heutigen Kommentar dem Unwetter in Westdeutschland und kritisiert die Sorglosigkeit der Menschen.

“Wenn das Schlimmste vorbei ist, wenn die Straßen geräumt und die Oberleitungen repariert werden, wenn nach dem Sturm in Nordrhein-Westfalen das Aufräumen beginnt, dann kommt die alte Frage auf: Wer ist schuld? Schließlich sind Menschen gestorben, Häuser und Autos wurden zerstört, Leben wurde durcheinandergewirbelt. Da muss doch einer verantwortlich sein.

Also wird gesucht und gefunden: Der WDR ist es, sagt der einstige ARD-Wettermoderator Jörg Kachelmann. Weil er nicht früh und nicht deutlich genug gewarnt habe. Die Bahn ist schuld, sagen einige, mindestens am Verkehrschaos. Weil sie ihre Technik sowieso nicht im Griff habe. Der Klimawandel. Weil er Hitzewellen wie die an Pfingsten wahrscheinlicher macht – und aus denen können sich dann schwere Gewitterstürme entwickeln, auch wenn diese in Deutschland bislang nicht messbar häufiger geworden sind.

Aber all das ändert nichts daran: “Dem Wetter ist es egal, dass Menschen mit ihren Smartphones, Vollkaskoversicherungen und Bauordnungen die Dinge so wunderbar unter Kontrolle haben. Wenn der Sturm kommt, dann kommt er; wenn der Blitz einschlägt, schlägt er ein. Man kann vorsichtig sein, man kann kritisch die Wolken anschauen, bevor man das Haus verlässt, und ganz sicher sollte man schleunigst etwas gegen den Klimawandel tun. Aber Natur kann auch vernichten – das muss man akzeptieren, so schwer es fällt”, kommentiert Marlene Weiss auf Seite vier (nicht online). (vwh)

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