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SZ “In der Notaufnahme”

26.02.2014 – SZZwei Ereignisse, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, bindet Guido Bohsem in seinem Wirtschafts-Leitartikel der heutigen Süddeutsche Zeitung zusammen: Deutsche Krankenhäuser und die Ukraine.

Anlass für die journalistische Verknüpfung ist die, aus den kiewer Ruinen auferstandene Julia Timoschenko und der oft beklagte desolate Zustand des deutschen Gesundheitssystems. Die SZ schreibt: Eine bessere Werbung für die deutschen Krankenhäuser kann es nicht geben. Millionen Menschen auf der ganzen Welt verfolgten den dramatischen Auftritt der Oppositionspolitikerin Julia Timoschenko auf dem Maidan in Kiew. Ein schweres Rückenleiden hat sie in den Jahren der Haft in den Rollstuhl gezwungen. Wieder in Freiheit will sie sich behandeln lassen. Angesichts ihres Vermögens könnte sie sich jede Klinik auf der Welt aussuchen. Doch wählt sie: die Berliner Charité, das größte unfallchirurgisch-orthopädische Zentrum Deutschlands. Damit sucht die ukrainische Heldin Hilfe bei denselben Ärzten, denen auch schon Bundeskanzlerin Angela Merkel das Vertrauen geschenkt hat. Doch es ist nicht alles eitel Sonnenschein, Reformen sind überfällig, so das Blatt, denn: “Notwendig ist eine ehrliche Debatte, in deren Zentrum auch die Frage steht, wie viele Krankenhäuser in welchen Regionen angesichts einer schrumpfenden Bevölkerung notwendig sein werden.”

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