Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

SZ empfiehlt “Druck auf Putin”

05.03.2014 – Karl-Heinz Büschemann blättert in seinem heutigen Leitartikel im Wirtschaftsteil der Süddeutschen Zeitung die deutsch-russischen Wirtschaftsverflechtungen auf und erörtert die Win-Loose-Situation für EU und Russland. Büschemann empfiehlt dem ratlosen Westen “wirtschaftlichen Druck auf Putin” auszuüben: “Russlands Präsident Wladimir Putin hält die Welt in Atem”, schreibt der Kommentator und weiter:

“Dabei gäbe es Mittel, Putin seine Grenzen zu zeigen – und zwar durch wirtschaftlichen Druck. [...] Schon jetzt zeigt sich, dass der von ihm angezettelte Streit mit der Ukraine über die Krim-Halbinsel für sein eigenes Volk teuer wird. Der Rubel und die Moskauer Börse sind nach der Krim-Invasion abgestürzt. Unternehmen wie der wichtige Energiekonzern Gazprom verloren in nur ein paar Stunden fast ein Fünftel ihres Wertes. [...] Die Bundesrepublik treibt mit Russland weniger Außenhandel als mit Polen. Russland steht für nur 3,5 Prozent der deutschen Exporte. Experten rechnen vor, dass in Deutschland 200.000 Arbeitsplätze vom Export mit Russland abhängen – zu wenig, um erpressbar zu sein. [...] Dagegen ist Russland viel stärker auf die Energielieferungen nach Westen angewiesen. Der Staatshaushalt und die gesamte russische Volkswirtschaft hängen zum großen Teil am West-Geschäft mit Gas und Öl. Ein Einbruch hätte sofort gravierende Auswirkungen auf die ohnehin schwache russische Wirtschaft. [...] Die EU-Regierungschefs sollten aber nicht vergessen, dass sie wirtschaftliche Mittel in der Hand haben, die wirksamer sind als die des Kreml-Chefs”, schreibt Büschemann.

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten