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Swiss-Leaks: Deutsche im Visier der Ermittler

10.02.2015 – Anonymisierte Nummernkonten oder gar Tarnfirmen zur Verschleierung von Schwarzgeld und Erlösen aus kriminellen Taten. Die SZ meldet, dass 1.000 weitere deutsche Namen durch ein Datenleck ins Visier der Steuerfahnder geraten sind. Die HSBC Schweiz, die Bank im Zentrum der Ermittlungen, soll Geschäfte mit mutmaßlichen Waffenschiebern, Blutdiamantenhändlern und der al-Qaida nahestehenden Personen gemacht haben.

Für ihre Kunden, das hat nun sogar Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel so formuliert soll die HSBC, “bandenmäßige Steuerhinterziehung in erheblichem Umfang betrieben haben.” Die Süddeutsche Zeitung hebt das Thema heute auf den Titel: Mehr als eine Milliarde Euro an Steuern und Strafen sollen durch die Dokumente, die mittlerweile den Behörden in mindestens zwölf Ländern vorliegen, zurückgeholt werden können.

Hintergrund der Swiss-Leaks: Hervé Falciani, ein ehemaliger IT-Experte der HSBC in Genf, hat laut SZ Kundendaten seines ehemaligen Arbeitgebers entwendet und den französischen Behörden übergeben. (vwh/ku)

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