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Sturmtiefs sorgen für Rekordproduktion

13.01.2015 – Windrad_by_Maren Bessler_pixelioDeutschlands Windstromanlagen produzierten Rekordmengen an Strom, indes haben die Sturmtiefs im Norden auch Millionenschäden angerichtet. Die Provinzial Versicherung schätzte die Zahl der in Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern gemeldeten Schäden am Montag auf 10 000 bis 12 000. Das wäre etwa die Hälfte des Ausmaßes von “Xaver” vor 13 Monaten mit rund 20.000 Schäden und einem Volumen von 20 Millionen Euro.

Wie hoch der Gesamtschaden diesmal ist, konnte die Provinzial laut dpa noch nicht konkret sagen. Nur eine Branche freute sich über die Kapriolen: Denn die Unwetter trieben Deutschlands Windstromanlagen zu neuer Rekordproduktion an, schreibt die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Printausgabe.

In der Spitze hätten die Windräder am Freitag eine Leistung von 30.700 Megawatt erreicht – so viel Windenergie wurde noch nie ins deutsche Netz eingespeist. Zu diesem Zeitpunkt lieferten die Windräder rechnerisch so viel Strom wie etwa 25 Atomkraftwerke. Damit wurde das erst Mitte Dezember während des Sturmtiefs „Billie“ aufgestellte bisherige Windstrom-Allzeithoch von rund 29.000 Megawatt schon wieder übertroffen. (vwh/ku)

Bildquelle: Maren Beßler/ pixelio

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