Versicherungswirtschaft-heute
Mittwoch
07.12.2016
          Mobilversion

 


- Anzeige -

“Strafzins für Kleinsparer nicht ausschließen”

24.10.2016 – Georg Fahrenschon - quelle DSGVGeorg Fahrenschon, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands (DSGV), will einen Strafzins für Kleinsparer langfristig nicht ausschließen. “Auch Sparkassen sind Unternehmen, die sich natürlich nicht dauerhaft den betriebswirtschaftlichen Zwängen an den Märkten vollständig entziehen können”, sagt er in der heutigen Ausgabe des Tagesspiegel.

Demnach koste der Verzicht auf die Weitergabe die Kreditinstitute mehrere hundert Millionen Euro im Jahr. “Aber die Institute stemmen sich mit Macht dagegen, die Negativzinsen auf ihre Kunden zu überrollen”, konstatiert der DSGV-Präsident. Vielmehr fordert Fahrenschon eine stärkere staatliche Förderung der vermögenswirksamen Leistungen, um die Sparer zu entlasten. “Der Staat hat sich darum viel zu lange nicht mehr gekümmert”, kritisiert der Sparkassenpräsident.

Zudem sei das Vertrauen der Bankkunden in die Sicherheit ihrer Einlagen gesunken. “Obwohl sich an dem extrem hohen Sicherheitsniveau der Spareinlagen in Deutschland überhaupt nichts geändert hat, ist inzwischen nur noch gut ein Viertel der Menschen davon überzeugt, dass ihre Spareinlagen absolut sicher sind – noch 2015 waren es 37 Prozent”, sagte Fahrenschon. Dabei beruft er sich damit auf Zahlen aus dem neuen Vermögensbarometers, die der DSGV am Dienstag veröffentlichen wird. (vwh/td)

Link: Drei Viertel der Deutschen haben Angst ums Ersparte

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

Verlag Versicherungswirtschaft | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten