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Steinmeier: Keine schärferen Sanktionen gegen Russland

28.11.2014 – steinmeier_aaBundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) hat Europa davor gewarnt, Russland wirtschaftlich in die Knie zwingen zu wollen. Auf dem SZ-Wirtschaftsgipfel in Berlin sagte er, es dürfe nicht der Sinn und das Ziel von Sanktionen sein, Russland wirtschaftlich niederzuringen. Man solle sich “bewusst sein, dass ein isoliertes Russland kein Beitrag zur europäischen Sicherheit” sein könne.

Wie die Süddeutsche Zeitung in ihrer heutigen Printausgabe berichtet, belaufe sich der Schaden für die russische Wirtschaft durch Sanktionen, Kapitalflucht, einbrechende Investitionen, den Verfall des Rubels und den niedrigen Ölpreis schon jetzt auf 140 Mrd. Dollar, so Steinmeier weiter. Zugleich warnte er davor, die Bedeutung des russischen Verhaltens mit der Annexion der Krim und dem Konflikt in der Ostukraine zu unterschätzen.

Mit Blick auf die vielen schweren Krisen wie in der Ukraine und im Nahen Osten betonte Steinmeier, es zeige sich, dass nach dem Fall der Mauer die alte, zynische Ordnung des Kalten Krieges anders als vorhergesagt nicht durch eine multipolare, sondern eine “non-polare Welt” ersetzt werde. (vwh/td)

Bild: Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (Quelle: photothek Th. Imo / Auswärtiges Amt)

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