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“Starker Euro lässt Gewinne schrumpfen”

21.03.2014 – faz-net-faznet-logoDie größten deutschen Konzerne leiden unter erheblichen negativen Währungseffekten, wie soeben auch die Munich Re auf ihrer Bilanzpressekonferenz gestern in München bestätigte. Auf knapp 1,5 Mrd. Euro summiert sich bei den Münchenern der Verlust allein in 2013. Anlass für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, dem Thema einen längeren Artikel zu widmen:

“Auch im laufenden Jahr werden die Unternehmen von der anziehenden Konjunktur und ihrer Effizienzoffensive der vergangenen Jahre profitieren. Aber sie werden nach der Prognose der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young (E&Y), die die Daten zusammengestellt hat, auch weiter unter der Abwertung vieler Währungen leiden, die von der Kapitalflucht aus zahlreichen Schwellenländern beeinflusst wird. Die Auswirkungen sind erheblich: Im Jahresdurchschnitt verlor zum Beispiel der Dollar drei Prozent gegenüber dem Euro, das britische Pfund fünf Prozent und der japanische Yen sogar 26 Prozent. Besonders stark werteten die Währungen vieler Schwellenländer ab: Der brasilianische Real um 20 Prozent, die türkische Lira um 26 Prozent, die indonesische Rupie sogar um 32 Prozent.

„Allein um die negativen Währungseffekte auszugleichen, hätte ein in Indonesien tätiges Unternehmen seinen Umsatz vor Ort um ein Drittel steigern müssen“, sagt Thomas Harms, ein Partner bei E&Y, berichtet die FAZ.

Links: UNTERNEHMEN, DOSSIER, “Starker Euro lässt Gewinne schrumpfen”

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